Buchtipp: “Ich & Monsieur Roger” von Marie-Renée Lavoie

lavoieHelène ist 8 Jahre alt, nennt sich selbst Joe und behauptet, 10 zu sein, um als Zeitungsausträgerin arbeiten zu können. Denn nur so glaubt sie, die Geldsorgen ihrer Familie lösen zu können. Ihre Familie, das sind: ein Vater, der seine Sorgen in Alkohol ertränkt, eine Mutter, die sich hinter unerbittlicher Strenge verbarrikadiert, eine ältere und zwei jüngere Schwestern. Trotz dieser schwierigen Famliensituation lässt sich Helène nicht unterkriegen und stemmt sich mutig gegen die vielen kleinen und großen Widrigkeiten ihres Lebens. Als der 80jährige, ständig fluchende Roger nebenan einzieht, entwickelt sich langsam eine vorsichtige Freundschaft zwischen den beiden.

Der kanadischen Autorin ist eine sehr warmherzige Geschichte gelungen, mitfühlend und mitfiebernd begleitet man lesend Helènes Lebensweg,  der von ihr selbst im Rückblick erzählt wird und der anscheinend in ein zufiriedenes, wenn nicht gar glückliches Erwachsenenleben mündet.

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