Buchtipp: “So finster, so kalt” von Diana Menschig

menschigIm Grunde handelt es sich bei diesem Roman um eine moderne und zugleich gruselige Variante des Märchens von Hänsel und Gretel. Die Anwältin Merle Hänssler ist völlig überarbeitet und wird von heftigen Albträumen geplagt. Dann erfährt sie vom Tod ihrer Großmutter, die in einem einsam im Wald gelegenen Knusperhäuschen wohnte und bei der sie als Kind viel Zeit verbracht hat. Um sich zu entspannen, fährt sie für einige Tag in das Häuschen und entdeckt dort im Nachlass ihrer Großmutter Texte eines Benediktinermönches aus dem Jahr 1647: er erzählt die seltsame Geschichte von Hans, der Ende des 16. Jahrhunderts im Haus lebte und von einem  geheimnisvollen und grausamen Wesen namens Greta verführt wurde. Für Merle beginnen sich nun Märchen und Realität auf eine gespenstische Weise zu vermischen.

Sehr spannend ist das alles, ich konnte nicht aufhören zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte, wie die unterschiedlichen Handlungsfäden zusammen hängen und auf welches Ende die Geschichte zusteuert.

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Übrigens, ein vergleichbarer Roman ist “Der geheime Name” von Daniela Winterfeld, der das Märchen von Rumpelstilzchen in eine moderne und gruselige Fassung bringt.

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