Buchtipp: “Am Ende ist noch längst nicht Schluss” von Safia Monney

Als sie jung waren, haben die 3 Freunde Ralph, Gonzo und Roy beschlossen, niemals alt zu werden oder gar in ein Altenheim zu ziehen. Stattdessen wollten sie mit spätestens 60 Jahren gemeinsam freiwillig abtreten. Nun ist Ralph schon 70 Jahre alt, hat die Freunde längst aus den Augen verloren, lebt mehr schlecht als recht von seiner mickrigen Rente und trauert den wilden Zeiten als Roadie diverse Rockgrößen nach. Schließlich landet er zu Weihnachten dann auch noch im Altenheim – wenn auch nur, um als ehrenamtlicher Keksverteiler seine 30 Jahre jüngere Nachbarin Tabea zu beeindrucken. Das gelingt so gar nicht, stattdessen lernt er den alten Piet kennen, der im Rollstuhl sitzt, Geld zu haben scheint und nur noch weg will aus dem Heim. Ralph “befreit” Piet, und gemeinsam machen sie sich in Ralphs klapprigem Golf auf, um Roy und Gonzo zu besuchen, damit der Jugendplan der drei Freunde doch noch in die Tat umgesetzt werden kann …

Auf eine sehr amüsante und herzerwärmende Art setzt sich die Geschichte mit dem Thema Altwerden und Tod auseinander, die witzige Schreibweise lässt das Thema auch nie schwer werden. Zu köstlich sind zum Beispiel die Beschreibungen von Ralph, wie er Tabea anbaggert, oder wie die Freunde versuchen, sich letzte Träume zu erfüllen – schließlich wollen sie mit Stil abtreten. Ob ihnen das auch gelingt, wird hier nicht verraten … Kurz und gut, das Buch ist rundum zu empfehlen.

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