Buchtipp: “Die sieben Tode des Max Leif” von Julian Käppler

Nachdem er selbst einen Herzinfarkt knapp überlebt hat und sein bester Freund Paul wenig später einer Thrombose erliegt, ist sich der 41jährige Musikproduzent Max Leif sicher, dass er nun doch der Nächste ist und sterben wird. Deshalb entwickelt er sich zum Hypochonder und vermutet aufgrund seiner Symptome bei sich nacheinander die Schlafkrankheit, einen Hirntumor und eine HIV-Infektion. Trotz der anderslautenden Diagnosen der Ärzte und der Beruhigungsversuche der ihm nahestehenden Menschen bereitet Max sich auf sein baldiges Ableben vor: er verkauft sein Unternehmen, verschenkt seine teuren Autos, schickt seine untreue Geliebte zum Teufel und trifft Vorkehrungen, um den größten Fehler seines Lebens wenigstens halbwegs wieder gut zu machen. Dieser geheimnisvolle Fehler stellt sich letztlich als Kernpunkt der Geschichte heraus, und die Stimmung des Romans ändert sich von amüsanter Leichtigkeit zu dramatischer Tiefe. Die Hauptfigur Max kommt dabei aber immer sehr sympathisch rüber, und man wünscht ihm doch sehr, dass sein weiteres Leben glücklich verlaufen möge – die Fortsetzung von Max Leifs Lebensgeschichte mit dem vielversprechenden Titel “Die Schwangerschaft des Max Leif”, die vor wenigen Wochen erschienen ist, konnte ich leider noch nicht lesen, aber ich habe mir das Buch direkt vorgemerkt. Denn alles in allem war das erste Buch ein sehr vergnüglicher Roman.

Wenn Sie wissen möchten, ob das Buch in der Bibliothek verfügbar ist, klicken Sie bitte hier – und hier für die Fortsetzung.

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