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Die Nacht der Bibliotheken präsentiert: „Von Gelsenkirchen bis Hollywood“

Christine Sommer, Martin Brambach und Matthes Fechner – Eine Lesung mit Musik
im Rahmen der “Nacht der Bibliotheken” am 10. März 2017 um 19 Uhr

lesung

© Peter Kallwitz

Christine Sommer und Martin Brambach: Diese beiden Namen sind zur Zeit in aller Munde. Ihr neuestes gemeinsames Projekt, die Serie “Frau Temme sucht das Glück”, läuft gerade in der ARD zur besten Sendezeit. Und vor wenigen Tagen wurde Martin Brambach sogar mit dem Deutschen Fernsehpreis als “Bester Schauspieler” ausgezeichnet! Ganz klar: Die Lesung mit dem bekannten Schauspieler-Ehepaar zählt zu den Highlights der diesjährigen “Nacht der Bibliotheken” in Herten.

„Von Gelsenkirchen bis Hollywood“

Unter diesem Motto präsentieren die beiden Wahl-Recklinghäuser komische und tragische Geschichten aus dem Pott, gefunden zwischen Gelsenkirchen und Hollywood, und erzählen darin von “Sauberer Unterwäsche”, “Paybackkarten” oder “Wodka Wick-Blau”,  Die ungewöhnliche Lesung wird musikalisch untermalt vom bekannten Recklinghäuser Musiker Matthes Fechner

Die Lesung

Sommer und Brambach lassen große Meister der kleinen Form glänzen, die sie für sich entdeckt haben. Szenisch und locker vorgetragen werden Satiren, Feuilletons und Gedichte von Michael Klaus (1952-2008), Sigismund von Radecki (1891–1970), Günter Nehm (1926-2009), aber auch von Ezra Pennekamp, einem Studenten aus Recklinghausen, dessen Biographie gerade erst beginnt.

Die Musik

An der Gitarre unterstützt Matthes Fechner mit seiner markanten Stimme die Geschichten, in denen der Blues manchmal nur zwischen den Zeilen steht, aber immer unüberhörbar ist. Fechner, seit über dreißig Jahren als Gitarrist und Sänger mit dem Blues aufs engste verbunden, spielt diesen kraftvoll auf seiner Slide-Gitarre und singt mit einer Stimme „black as coal and deep as a river“ (Zitat von Michael van Ahlen).

Die Veranstaltung

Die Veranstaltung wird unterstützt vom Förderverein der Stadtbibliothek und vom Kulturbüro Herten. Der Kartenvorverkauf beginnt am 09.02.2017.
Eintritt: VVK 12 € | AK 15 € | erm. 7,50 €
Tickets gibt es hier: Glashaus Herten, Buchladen Attatroll (RE), RVR-Besucherzentrum Hoheward und überwww.proticket.de

Die Nacht der Bibliotheken

In der “Nacht der Bibliotheken” passiert natürlich noch einiges mehr. Große und kleine Besucher erwartet ein umfangreiches Programm mit vielen Aktionen. Das Gesamtprogramm verraten wir Ihnen hier.

Neue Ausstellung: „Meine Heimat – Das Ruhrgebiet“

GERMANY- CIRCA 2003: stamp printed by Germany, shows Scenic Regions in Germany, Ruhr Region, circa 2003.

Heimat, ist da, wo man sich nicht erklären muss
(Johann Gottfried von Herder, 1744 – 1803)

Aktuell bietet die Stadtbibliothek Herten eine Medienausstellung zum Thema „Meine Heimat – das Ruhrgebiet“ im Erdgeschoss an.

  • Schöne Literatur heimischer Autoren z. B. Kriminalromane mit Lokalkolorit,
  • Biografien bekannter Persönlichkeiten „aus dem Pott“,
  • Bücher zum Thema „Ruhrgebietsküche“ und “Heimatkunde”
  • und regionale Reiseführer

stehen für Sie bis Ende September bereit. Alle Medien können zu den regulären Ausleihbedingungen entliehen werden.

Buchtipp: “Häkel dir dein Revier” von Yvonne Markus und Annika Schloucks

häkelrevierIch bin ja jetzt nicht so ein Fan von Handarbeiten, und Häkeln kann ich höchstens Topflappen – aber als ich dieses Häkelbuch entdeckt habe, war ich sofort hin und weg und hatte direkt Lust, Häkelgarn und -nadeln zu kaufen und loszulegen 🙂 Meine Favoriten sind definitiv der Grubenhelm mit abnehmbarer (!) Lampe, das lecker Pilsken und die Reviertaube – alles gehäkelt! Gut, meine Fähigkeiten reichen wahrscheinlich maximal für den Schal mit der Ruhrpott-Skyline, aber ich hatte mächtig Spaß beim Durchblättern und Entdecken der über zwanzig originellen Häkelmodelle. Neben den oben genannten gibt es da auch noch Tana Schanzara, Tegtmeier und Schimmi als Häkelfiguren, einen Förderturm und eine Grubenlore, eine Trinkhalle und eine Portion Currywurst-Pommes-rotweiß, und und und.

Zu den witzig inszenierten Fotos der Häkelmodelle gibt es natürlich auch noch jeweils eine ordentliche Schritt-für-Schritt-Anleitung, damit das Nacharbeiten auch klappt, und einen kleinen Häkel-Grundkurs am Ende des Buches. Also nix wie ran an die Häkelnadeln!

Wenn Sie wissen wollen, ob das Buch in der Bibliothek verfügbar ist, klicken Sie bitte hier – oder klicken Sie hier, wenn sie den Titel als eBook ausleihen möchten.

 

Mord vor der Haustür!

Bei dem reißerischen Titel dieses Artikels handelt es sich glücklicherweise nicht um einen tatsächlichen Mord, sondern “nur” um den Titel der neuen Literaturausstellung in der Stadtbibliothek 🙂

Die Semesterpraktikantin der Stadtbibliothek, die angehende Bibliothekarin Juliane Linkemann, hat sich im Rahmen ihres Praktikumsprojekts mit Kriminalromanen beschäftigt, die im Ruhrgebiet spielen. Das Ergebnis ihrer Recherchen präsentiert sie nun unter dem Titel “Mord vor der Haustür – Kriminalromane im Ruhrgebiet” in einer Literaturausstellung. Eine Übersichtskarte der Schauplätze und ein Literaturverzeichnis helfen bei der Auswahl der Romane.

Mord_neu

Die Bücher stehen bis zum 6. März im Ausstellungsbereich der Romanabteilung und sind ausleihbar. Das Verzeichnis liegt ebenfalls aus, kann aber auch von unserer Homepage heruntergeladen werden.

 

Buchtipp: “Da gewöhnze dich dran” von Vanessa Giese

gieseDie 30jährige Nessy verlässt ihren Freund und das Sauerland und macht sich hinaus in die weite Welt, um zukünftig in Dortmund zu leben und zu arbeiten. Das Schicksal führt sie nach Dortmund-Hörde in ein mehrstöckiges Mietshaus, und schon ist sie mitten im Ruhrgebietsleben, mit Büdchen anne Ecke, neugierigen, aber netten Nachbarn, jeder Menge BVB-Fans und zu guter Letzt auch einer neuen Liebe. Die Autorin erzählt recht amüsant und mit viel Lokalkolorit über die Versuche Nessys, im Pott heimisch zu werden – und sie schöpft wohl auch aus eigener Erfahrung, denn auch sie kam aus dem Sauerland nach Dortmund und hat ihr Herz an das Ruhrgebiet verloren. Wer mehr von Vanessa Giese lesen möchte, dem sei Ihr Blog “Draußen nur Kännchen” empfohlen, in dem sie als “Frau Nessy” bloggt.

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