Archiv der Kategorie: Wir empfehlen

Buchtipp: Danthrakon

Unsere Kollegin war mal wieder fleißig und hat einen neuen Buchtipp geschrieben:

Die Comic-Reihe Danthrakon:

  1. Das gefräßige Grimoire
  2. Lyrelei die Launische
  3. Der glückliche Küchenjunge

In der Stadt Kompiam leben zahlreiche Spezies friedlich nebeneinander. Manche von Ihnen haben Zauberkräfte und andere sind keine Magiebegabten. So auch der Menschenjunge Nuwan, der im Hause des Magiermeisters Waiwo als Kochlehrling arbeitet. Des Lesens und Schreibens nicht mächtig, wird er heimlich von der Zauberschülerin Lereh unterrichtet. Eines Tages hat Waiwo das Danthrakon erwerben können: Ein magisches Buch, geschrieben in einer geheimen Sprache.

Die 3 Bände der Comic-Reihe Danthrakon auf einem Podest in der Bibliothek

Foto: Stadtbibliothek

Dieses Buch liegt Ehrfurcht gebietend auf einem Podest in der hauseigenen Bibliothek. Nachdem Lereh den Unterricht beendet hat, bittet Nuwan sie, noch in der Bibliothek bleiben zu dürfen. Neugierig und unwissend zugleich, wird Nuwan von dem Danthrakon angezogen. Ein Blick genügt und nichts ist mehr so wie es war. Die Seiten des Danthrakon sind leer und Nuwan kann sich an nichts mehr erinnern.

Plötzlich überschlagen sich die Ereignisse. Der berüchtigte Zauberinquisitor soll die leeren Seiten des magischen Buches erforschen und herausfinden, wer der Übeltäter ist. Nuwan gerät in Verdacht und flieht. In die Enge getrieben, verwandelt er sich. Für Lereh ist jetzt alles eindeutig: Das Danthrakon hat Besitz von Nuwan ergriffen. Gemeinsam begeben sich Nuwan, Lereh und der Zauberlehrling Garman auf die Suche, um Nuwan und das Danthrakon wieder zu trennen. Dabei ist Lereh auf die Hilfe ihrer Eltern angewiesen. Doch die launische Lyrelei und ihr verhasster Vater haben andere Pläne.

Fazit

Die dreiteilige Comic-Reihe Danthrakon aus dem Splitter-Verlag ist für Fantasy-Fans ein wahrer Leseschatz. Liebevoll gestaltete Bilder mit der detaillierten Darstellung der verschiedenen Spezies ziehen den Leser in den Bann der Story. Die Geschichte ist nicht unnötig in die Länge gezogen und nimmt den Lesenden mit auf ein rasantes Abenteuer. Dabei wird neben der eigentlichen Hauptgeschichte auch Freundschaft und Verrat thematisiert. Danthrakon ist eine rundum gelungene Comic-Reihe, die auf abenteuerbegeisterte Leserinnen und Leser in der Stadtbibliothek wartet.

Buchtipp: Standart Skill – Voll verglitcht!

Es ist mal wieder Zeit für einen Buchtipp:

Stanni ist ein Gamer. Zusammen mit seinem Freund Max stehen sie kurz vor einem neuen Rekord in Tal Royal. 22 Spieler sind bereits ausgeschieden und nur noch sie beide und zwei weitere Spieler sind übrig. Dann wird Max getroffen. Stanni macht sich alleine an die Arbeit auch die letzten Gegner zu besiegen und schafft einen Team-Score von 43. REKORD! Stanni freut sich riesig und wartet darauf, dass das Spiel sich auflöst. Und wartet, und wartet … doch nichts geschieht! Was ist das nur, ein Fehler im Spiel? Langsam steigt bei Stanni die Panik. Er sitzt im Spiel fest, obwohl es zu Ende ist. Irgendwie muss er aus dem Spiel rauskommen. Auf der Suche nach einen Ausweg findet Stanni die Aufräumer der Spielewelt.

Buchtipp aus der Jugendbibliothek: Cover von Standart Skill aus dem riva-Verlag

Buchcover: riva/Münchner Verlagsgruppe GmbH

Da auch die Bewohner von Los Lamas von Glitches betroffen sind, sehen sie in Stanni die Ursache all ihrer Probleme. Misstrauisch, fast schon feindselig beäugen sie Stanni, als Herr Puhmann den gestrandeten Jungen mitnimmt. Los Lamas ist eine Stadt unter dem Spielfeld und Herr Lama ist der Anführer. Nur er kann in das große Buch schreiben und so die Geschicke um Los Lamas sowie die Welt im Tal Royal lenken. Doch gerade als er Stanni öffentlich willkommen heißen möchte, bricht das Chaos aus. Los Lamas steht kurz vor der Vernichtung!

Zusammen mit seinen neuen Freunden versucht Stanni den Ablauf zu ändern und Tal Royal zu retten. Dabei entscheidet der Lesende mit, welche Aktionen als nächstes passieren sollen. Die Geschichte ist demnach in stetem Wandel!

Dies ist ein toller Roman für alle Gaming-Begeisterte. Die einzelnen Kapitel sind leicht zu lesen und können auch bei kurzen Pausen verschlungen werden. Durch die Story selbst sowie durch den einfachen Schreibstil werden sowohl Lesebegeisterte als auch Wenigleser angesprochen.

Wer wissen möchte, ob Stanni und seine neuen Freunde „Tal Royal“ retten können und, was genau möglich ist, wenn man im Spiel plötzlich keine Superkräfte mehr hat, sollte sich unbedingt diesen Roman in der Stadtbibliothek Herten ausleihen.

Filme – gibt’s auch hier in der Bibliothek

Na, klingelt da was? Wem „Eiscreme – gibt’s auch hier im Kino“ nichts sagt, der war zu selten in einem Lichtspielhaus. Aber wenn wenn das Eis alleine noch kein Grund fürs Kino ist: Bei Regen sitzt man gemütlich im Trockenen, bei Hitze kann man von der Klimaanlage profitieren. Und dann gibt es ja noch die Filme!

Im Kino

Diese Woche läuft unter anderem ein weiterer Teil der Eberhofer-Krimi-Reihe an oder vielleicht bekommt Ihr noch ein 9-Euro-Ticket für Bullet-Train. Später im August gibt es den jungen Häuptling Winnetou, Lotta-Leben 2 oder ein Wiedersehen mit einem kommunistischen Känguru.

In der Bibliothek

Bei aller Liebe zum Film gibt es natürlich auch Tage, an denen mal lieber gemütlich zuhause bleiben möchte. Für diese Fälle kann man auf unseren Medienlisten nachsehen, was bei uns kürzlich an DVD oder Blu-ray eingearbeitet wurde.

Logo filmfriend

Bild: filmwerte GmbH

Und unabhängig von den Öffnungszeiten der Bibliothek oder von Kinos kann man unser Streaming-Angebot filmfriend nutzen. Hier kommen täglich neue Filme, Serien oder Dokumentationen hinzu, die man auf diversen Geräten schauen kann. Einzelheiten haben wir in einem früheren Blog-Beitrag erklärt. Wir stehen aber auch bei Fragen zur Seite.

Im Ausland oder zuhause

Filmfriend stellt auch Kollektionen zusammen, beispielsweise Filme, die in den letzten Jahren auf Filmfestivals gezeigt oder prämiert wurden. Wer sowieso schon in der Schweiz oder in Italien unterwegs ist, kann sich aber auch gerne persönlich zum Filmfest in Locarno (03. bis 13.08.) oder zu den Internationalen Filmfestspielen in Venedig (31.08. bis 10.09.) begeben.

Goldener Löwe auf Teppich

Foto: filmwerte GmbH

In Venedig werden der Regisseur Paul Schrader und die französische Schauspielerin Catherine Deneuve für ihr Lebenswerk mit dem „Goldenen Löwen“ ausgezeichnet. „The Card Counter“ von Paul Schrader findet Ihr auf DVD oder Blu-ray bei uns. Von Catherine Deneuve haben wir eine ganze Reihe von Filmen: Das brandneue Testament, Ein Kuss von Beatrice (DVD oder Filmfriend) oder Madame empfiehlt sich.

 

Egal ob zuhause, unterwegs oder im Kino: Greift zum Popcorn und viel Spaß beim Filmeschauen.

Buchtipp: Dunkelnacht von Kirsten Boie

Im Zweiten Weltkrieg sind unter der Führung der Nationalsozialisten viele Verbrechen und Morde begangen worden. Der Holocaust, das Programm der Euthanasie, die Deportationen von Menschen uvm. sind systematisch geplant und dokumentiert worden. Warum dies geschehen ist, warum so viele geschwiegen haben und warum die damaligen größten und mächtigsten Länder der Welt so lange zugesehen haben, kann in der heutigen Zeit nicht mehr nachvollzogen werden.

Doch es gab nicht nur Taten gegen Juden oder gegen Kinder und Jugendliche, die psychische oder körperliche Beeinträchtigungen hatten, auch politische Widersacher wurden systematisch beseitigt.

Penzberg, 1945

„Achtung, Achtung! Hier spricht die Freiheitsaktion Bayern! [ … ] Die Alliierten stehen vor den Toren unserer Städte!“ Die Radiodurchsage verkündet, dass die Regierungsgewalt übernommen wurde. Ein Aufatmen innerhalb der Dorfgemeinschaft, noch leise und vorsichtig, doch voller Hoffnung, dass jetzt alles wieder gut werden würde.

Buchtipp aus der Jugendbibliothek: Dunkelnacht

Foto: Stadtbibliothek

Der damalige Bürgermeister und seine Kumpane, die von den Nazis aus ihren Ämtern enthoben wurden, wollen Recht und Ordnung in ihrem Dorf wiederherstellen. Bis die amerikanischen Soldaten in Penzberg sind, sollen die noch verbliebenen Nationalsozialisten keine Möglichkeit haben, das Dorf und die Dorfgemeinschaft zu zerstören. Deshalb gehen sie gleich nach der Durchsage zum Rathaus und übernehmen die Führung. Ein fataler Fehler! Die Nazis haben noch die Kontrolle und der Fall Deutschlands, wenn auch unmittelbar bevor, ist noch nicht geschehen.

Was mit diesen „Verrätern“ geschieht, sehen die Jugendlichen Marie und Schorsch aus ihrem Versteck. Aber damit beginnt das Grauen erst. Die nächsten Stunden der Mordnacht wird die ganze Dorfgemeinschaft nicht vergessen.

 

In einer bayrischen Kleinstadt namens Penzberg zeugt heute nichts von einer Mordnacht kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkrieges.

Die Autorin Kirsten Boie hat mehr zufällig von diesem Verbrechen erfahren und mit Archivdokumentationen eine Seite des Krieges niedergeschrieben, die verdeutlicht, dass „eine unmenschliche Politik [ … ] am Ende selbst diejenigen [betrifft], die glaubten, unbeteiligt bleiben zu können.“

Dunkelnacht ist ein Zeugnis der deutschen Historie, dass die Autorin in Form einer Geschichte rund um Marie und Schorsch verfasst. Wer wissen möchte, wie das Leben unter der nationalsozialistischen Herrschaft aussah, aber nicht mit Fakten und Sachinformationen überhäuft werden möchte, erhält mit diesem Roman einen kleinen Einblick.

Der Roman ist im Jugendbereich der Stadtbibliothek Herten zu finden.

Filmtipp: Lindenberg – mach dein Ding

Als Kind von Hermine und Gustav Lindenberg wächst Udo (Jan Bülow) im westfälischen Gronau auf. Früh begeistert er sich für das Schlagzeug. Er bringt sich in seiner Kindheit das spielen selber auf einem, vom skeptischen Vater, geschenktem Schlagzeug bei.

Filmtipp: DVD und Blu-ray von Lindenberg! Mach Dein Ding

Foto: Stadtbibliothek

Ihm wird geraten eine Kellner-Lehre zu absolvieren um etwas in der Hand zu haben – etwas anderes als die brotlose Musik.

Er nimmt einige Engagements in Jazzbands und Studiojobs in Hamburg an. Dort trifft er auf seinen Freund „Steffi“ Stephan, welcher in seinem späteren Leben eine große Rolle spielt.

Seine Mutter, die sehr unter dem Alkoholproblem ihres Mannes leidet, sieht dem Lebensstil ihres Sohnes ängstlich entgegen. Als Udos Pläne, mal eine eigene Band zu haben, immer größer werden, sagt sie zu ihm: „Ich habe noch nie einen Trommler die Showtreppe herunterkommen sehen.“ Udo erwidert: „Dann bin ich eben der Erste.“

Gesagt, getan. Udo geht selbst auf den Teldec-Talentscout Mattheisen zu und dieser nimmt ihn unter Vertrag.

Weil Deutsch als „Sprache der Täter“ gilt, sieht Mattheisen nur in englischsprachigen Songs eine Chance auf Erfolg.

Das erste Album floppt entgegen der hohen Erwartungen an den begnadeten Musiker. Erst als Udo sich nach Geldproblemen dazu hinreißen lässt einen Schlager aufzunehmen und die B-Seite mit seinem Song „Hoch im Norden“ zu veröffentlichen, ist der große Durchbruch geschafft.

Doch der Erfolg ist bedroht, als Steffi nach einem Konflikt aussteigt. Niedergeschlagen und ohne Plan trifft Udo auf den Transvestit Butterfly. Dieser gibt ihm den Rat: „Versuch was Anderes. Erfinde dich einfach neu, sei was du sein willst. Und was immer du sein willst, das bist du dann auch. Zeig der Welt deine Seele.“

Seine Seele zeigen – mit „Mädchen aus Ost-Berlin“, „Cello“ oder „Adrea Doria“ wird Udo Lindenberg eine Ikone der deutschen Rockmusik.

Ein Film über eine Chance, die man eigentlich nie hatte – eine Idee die zum Triumpf wird.

Hermine Huntgeburth, Regisseurin des Filmes, beleuchtet in ihrem Film das gesamte Leben der Rockikone, von frühester Kindheit bis zum großen Durchbruch – ganz in Lindenberg-Manier mit Sex, Drugs and Rock ´n Roll.

Den Film gibt es selbstverständlich auch bei uns in der Stadtbibliothek. Im 2.OG findet ihr diesen Film und viele weitere DVDs und Blu-rays für den perfekten Filmabend.

Buchtipp: The Evil of Salwood von Ann-Kristin Gelder

Salwood ist ein kleines Dorf mitten im Wald. Vor ewigen Generationen verflucht, leben die Dorfbewohner verborgen. Von einem unheimlichen Nebelschleier umzingelt, bietet einzig der Salzkreis rund um das Dorf Schutz. Denn der Nebel ist kein gewöhnlicher Nebel. Wer einmal den Nebel betritt, wird von ihm verschlungen. Die Geister umzingeln die Körper und ergreifen Besitz von ihnen. Daher ist die wichtigste Regel: Verlasse niemals den Salzkreis!

Buchtipp: The Evil of Salwood

Foto: Stadtbibliothek

Eine Mutprobe von einer Hand voll Jugendlicher endet in einem Desaster, dass nicht jeder der Gruppe überlebt. Unter den Überlebenden sind Ezra und die Pfarrerstochter Faye. Doch ist Faye wirklich noch dieselbe? Für ein paar Sekunden war sie den Geistern schutzlos ausgeliefert. Und in den nächsten Tagen wird deutlich, dass Faye sich verändert hat. Ezra, heimlich in Faye verliebt, verspricht ihr zu helfen. Gemeinsam kommen sie dem Geheimnis von Salwood auf die Schliche.

Doch kann Faye überhaupt noch gerettet werden? Sind Salwood und alle Dorfbewohner dem Untergang geweiht?

Die Autorin verzichtet auf langatmige Dialoge und Umgebungserklärungen, sodass die einzelnen Kapitel kurz und knackig gehalten sind. Dadurch bleibt ein dauerhafter Spannungsbogen aufrecht, der sich mit der zunehmenden Unberechenbarkeit der Hauptfigur Faye noch steigert. Ann-Kristin Gelder schreibt in einer wechselseitigen Ich-Perspektive, sodass der Leser / die Leserin in beide Hauptfiguren schlüpft und die Handlung einem Tagebuchstil nahekommt. Geheimnis, Grusel und Exorzismus stehen Liebe, Freundschaft und Vertrauen gegenüber.

Dieser Mystery-Roman ist ein Muss für Fans von „Das Dorf“ oder dem Film „The Village“.

In der Stadtbibliothek Herten kann „The Evil of Salwood“ entliehen werden.
In unserem Blog finden sich noch weitere Buchtipps für Jugendliche und Erwachsene.

Buchtipp: Circles of Fate von Marion Meister

Lita ist ein ganz normaler Teenager. Sie geht zur Schule, trifft sich mit Freundinnen und schwärmt gemeinsam mit ihnen für allerlei Sachen und Jungs. Doch Lita hat ein Geheimnis. Ein Geheimnis, von dem sie selbst noch nichts ahnt.

Buchtipp aus der Jugendbibliothek: Circles of Fate

Foto: Stadtbibliothek

Zudem ist Ihre Mutter Hanna psychisch krank. Sie sieht und hört Dinge, die gar nicht existieren. Das hat Lita zumindest immer gedacht, doch die Ängste ihrer Mutter sind real. Lita hat es zu spät erkannt. Nachdem Hanna von einer gleißenden Lichtkugel eingesogen wurde, überschlagen sich die Ereignisse.

Litas Mutter war nie krank, ihre Welt ist nicht die ihre, sie selbst ist kein normales Mädchen  – ihre Mutter ist Schicksalsweberin. Und ihre Großmutter Elaine, die Oberste Weberin des Schicksalsbaumes in London. Als Lita das erste Mal auf ihre Großmutter Elaine stößt, ist sie noch völlig verwirrt von dem Verschwinden ihrer Mutter. Um das alles zu verstehen, sucht Lita nach Antworten und betritt die verborgene Welt der Schicksalsweberinnen.

Doch wem kann sie trauen? Warum ist Hanna mit Lita als Baby weggerannt und hat ihr nie etwas von ihrem wahren Leben erzählt? Sind die Schicksalsweberinnen Freund oder Feind? Und, was haben die Kami und die Unsterblichen mit den Schicksalsweberinnen zu tun?

„Schicksalsfluch“ ist der erste Band der Fantasy-Reihe „Circles of Fate“. Marion Meister entführt den Leser / die Leserin in eine Parallelwelt voller Mystik und Aberglaube. Dabei kann sich der Leser / die Leserin mit der Protagonistin Lita identifizieren. Die Autorin Marion Meister lenkt über Lita die Leserschaft in und durch die Storyline.

Dieser Roman ist ein absolutes Muss, wenn man mystische und geheimnisvolle Romane liebt.  Wer weiß schon, wohin das Schicksal einen führt. Der Roman ist jetzt in der Stadtbibliothek entleihbar.

Buchtipp: Die Campbells

Buchtipp aus der Kinderbibliothek: Comics Die Campbells

Foto: Stadtbibliothek

Die beiden Schwestern Itaca und Genua leben mit ihrem Vater auf der Insel Bakalaoo. Dort gibt es viele Abenteuer, eines gefährlicher als das andere. Der alleinerziehende Vater hat es nicht immer einfach mit seinen beiden Kindern. Doch auch seine Vergangenheit holt ihn wieder ein. Sein Bruder, der berüchtigte Inferno, fordert ihn heraus. Während Campbell entführt und gefesselt in den Händen von gefährlichen Piraten ist, schmieden Itaca und Genua einen Fluchtplan. Dabei stirbt ein alter Freund, genannt der Türke. Zur Kinderzeit ersetzte er den Campbells-Brüdern den Vater und brachte ihnen alles bei, was sie brauchten. Eine Verschwörung zerstört nun abermals das Leben von Campbell und seiner Familie. Beim letzten Mal starb seine geliebte Frau und nun schweben seine Kinder in Gefahr. Und das alles für einen Schatz, der bis heute nicht geborgen werden konnte. Campbell muss wieder zum Piraten werden, wenn er seine Kinder retten und das Andenken seines Freundes ehren will. Somit ruft er den Piratenklan des Türken zusammen. Denn bereits vor langer Zeit, gab der Türke das Geheimnis des Schatzes weiter.

Die fünfbändige Comicreihe wartet auf mutige Piratinnen und Piraten, um gemeinsam neue Abenteuer und Schätze zu entdecken. Wer eine Geschichte a la Familie Robinson lesen möchte, ist bei den Campbells genau richtig. Auch Witz und Charme wie im Film „Fluch der Karibik“ kommen nicht zu kurz, denn die Kinder sind halt Piratenkinder und bringen ihren Vater manchmal zur Verzweiflung.

In der Stadtbibliothek Herten sind die Campbells zu Anker gegangen und warten darauf, mit Leserinnen und Lesern ihr Abenteuer zu beginnen.

Buchtipp: Codename X von Patrick McGinley

Adam ist ein verwöhnter 16-Jähriger Teenager. Als Diplomatenkind genießt er einige Freiheiten, die sich andere Kinder nicht erlauben könnten. Sein Leben in Geld und Abenteuer wird jedoch plötzlich auf den Kopf gestellt, als er seine Eltern im Hotel ermordet vorfindet.

Titelbild von Codename X

Foto: Stadtbibliothek

Viel Zeit zum Trauern hat Adam nicht, denn der Mörder seiner Eltern ist ihm dicht auf den Fersen. Nachdem er auf einen fahrenden Zug aufgesprungen ist, hat er ein paar Minuten zum Verschnaufen. Ein Anruf auf seinem Handy durchdringt die gezwungene Ruhe. Es ist sein Vater, der ihm letzte Instruktionen erteilt: Handy und Geldkarte wegwerfen, verdeckt nach Hause fahren und in Wolfsbach ein bestimmtes Schließfach aufsuchen. Mit einer neuen Identität soll er untertauchen und ein neues Leben beginnen!

Auf sich allein gestellt und ohne die bisherigen Vergünstigungen ist es für Adam nicht einfach. Niemandem kann er trauen! Einzig bei seiner langjährigen Schulfreundin Yasemin sucht er Hilfe. Mit ihrer Klugheit findet Adam heraus, dass sein Vater ein Agent des Bundesnachrichtendienstes war. Und die Feinde seines Vaters sind jetzt hinter ihm her. Doch Adam will sich nicht verstecken, wie ihm sein Vater geraten hat. Adam will Rache! Somit begibt er sich zusammen mit Yasemin auf die Spur der Mörder und dringt immer tiefer in die Arbeit seines Vaters.

Auf einem Hochbegabteninternat in der Schweiz schleust er sich als neuen Schüler ein, Yasemin besucht ebenfalls diese Schule und kennt sich dort daher sehr gut aus. Besonders Gregg und Claire erregen die Aufmerksamkeit von Adam. Stück für Stück setzt sich das Puzzle zusammen, denn Claires Vater treibt ein gewagtes Spiel.

Kann Adam dem ganzen Einhalt gebieten? Schafft er es, die mörderische Organisation auffliegen zu lassen und den Auftrag seines Vaters zu beenden? Oder erliegt Adam ebenfalls den Mördern seines Vaters?

Unerwartete Wendungen führen den Leser auf eine Reise in die Machenschaften von kriminellen Organisationen. Dieser Roman ist spannend bis zum Schluss!

„Codename X“ von Patrick McGinley ist erschienen im Verlag Oetinger. Wenn ihr das Buch ausleihen möchtet, könnt ihr im Katalog nachschauen, ob es verfügbar ist.

Buchtipp: Der letzte Rabe des Empire von Patrick Hertweck

London, 1888

Eine Mordserie versetzt die Bewohner in Angst und Schrecken. Irgendjemand hat es auf junge Frauen abgesehen. Inspektor Abberline von Scotland Yard ist mit der Aufklärung betraut. Doch nach wie vor hat er keine Spur des Mörders. Die Königin ist nicht erfreut und gibt Abberline unmissverständlich zu verstehen, dass sein Versagen nicht geduldet wird. Zu diesem Zeitpunkt ahnt der Inspektor jedoch nicht, dass die Königin an dieser Misere nicht ganz unschuldig ist.

Titelbild: Der letzte Rabe des Empire

Foto: Stadtbibliothek

An einer anderen Stelle in London hat ein Straßenjunge namens Melvin eine schreckliche Befürchtung, denn die ermordeten Frauen sind Melvin bekannt. Bis vor zwei Jahren lebte er noch bei seiner Ziehmutter. Dort bekam er nur Schläge und Demütigungen, weshalb er das Leben auf der Straße wählte. Doch während seiner Zeit im Haus, gab es auch mehrere andere junge Frauen, die sich um ihn kümmerten. Genau diese Frauen sind nun Opfer des Mörders geworden. Was hat das zu bedeuten?

Melvin versucht die beiden letzten Überlebenden zu warnen. Hierzu muss er sie jedoch erstmal wiederfinden. Gar nicht mal so einfach!

Während Melvin verzweifelt die Möglichkeiten abgeht, wird er von einer unheimlichen Stimme und wirren Gedanken heimgesucht. Eines ist für Melvin sicher, die Stimme möchte ihm irgendetwas mitteilen. Mit größter Vorsicht begibt er sich auf ungewisse Pfade, dabei entkommt er nur knapp einem Hinterhalt, indem er sich in einer Kutsche versteckt.

Nach dieser brenzligen Situation sollte es jedoch noch nicht überstanden sein, denn nicht nur kuttentragende Nachtgestalten durchstreifen die Straßen Londons.

Die Kutsche führt Melvin zu einer Gruppe unvollendeter, gefährlicher Wesen. Nun steht er einem Werwolf, einem Vampir, einer Mumie und einem Untoten gegenüber. Sind sie Freund oder Feind?

Was haben alle diese Gestalten bloß in London zu suchen? Und was noch wichtiger ist, wer oder was ist für diese entsetzlichen Morde verantwortlich?

Melvins und Abberlines Wege kreuzen sich. Und Melvin muss auch noch vor seinen eigenen Leuten fliehen. Wem kann er jetzt noch trauen?

„Der letzte Rabe des Empire“ ist ein fesselnder Krimi a la Sherlock Holmes. Grusel und Mystik greifen Hand in Hand, sodass rund um die realistische und nachvollziehbare Mordserie verschiedene Parallelgeschichten den Roman komplettieren. Aufgrund der kurzen Kapitel und der einfachen Schreibweise kann die Geschichte auch bei kurzen Busfahrten oder Pausen gelesen werden.

„Der letzte Rabe des Empire“ von Patrick Hertweck ist erschienen im Verlag Thienemann. Wenn ihr das Buch lesen möchtet, könnt ihr im Katalog nachschauen, ob es verfügbar ist.