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Tipps für Eltern: Vorlesestoff aus der Stadtbibliothek

In den Medien werden zurzeit die Ergebnisse der Vorlesestudie 2017 thematisiert. Vorlesen als Grundlage zur Leseförderung kann nicht früh genug beginnen, um die Lesefertigkeit und Lesekompetenz bei Kindern zu wecken und zu stärken (Link zu einem Artikel zur Vorlesestudie im Börsenblatt).

Warum ist Leseförderung wichtig?

Sprach-, Lese- und Schreibentwicklung sind eng miteinander verbunden. Kompetenzen in allen drei Bereichen sind unerlässlich für Bildung, schulischen Erfolg und lebenslanges Lernen.

Lesefrühförderung beginnt bereits mit dem Zeigen von Bildern in Bilderbüchern. Ab dem 6. Lebensmonat sind Kinder in der Lage, Abbildungen wahrzunehmen.

Lieder, Reime, Bilder und Geschichten regen Kinder von Geburt an in ihrer sprachlichen Entwicklung an. Kreativität, Phantasie und andere geistige Fähigkeiten werden geweckt und gefördert, Wissensdurst und Neugier entwickeln sich.

Die Komposition aus Bild und Text eines Bilderbuchs eröffnet dem Kind neue und faszinierende Erfahrungswelten. Textlose Bilderbücher animieren zum Sprechen und Beschreiben. Gemeinsam ein Buch anschauen bietet emotionale Nähe und Geborgenheit.

Bücher fördern die aktive und passive Sprachfähigkeit , erweitern den Wortschatz und eröffnen Kindern faszinierende Erfahrungswelten.

Die Leseförderung ist eine Kernaufgabe der Stadtbibliothek.

In der Kinder- und Jugendbibliothek gibt es einen vielseitigen und umfangreichen Bestand an altersspezifischen Bilder- und Kinderbüchern für jedes Lesealter:

Neben Elementarbilderbüchern und Wimmelbilderbüchern gibt es Bilderbuchgeschichten für jedes Alter. Der Bestand an speziellen Vorlesebüchern umfasst neben traditionellen Gute-Nacht-Geschichten, die unterschiedlichsten Abenteuer von Tieren, Piraten, Drachen usw. Auch beliebte Kinderbuchfiguren wie Conni, Drache Kokosnuss, Bob, der Baumeister, Hexe Lilli, Yakari und Jim Knopf sind vertreten.

Für Leseanfänger gibt es zahleiche Erstlesebücher, die durch große Schrift, kurze Sätze und passenden Abbildungen das Lesenlernen erleichtern und zu einem Spaß machen.

Da Vorlesen auch weiterhin für Kinder, die bereits lesen können, wichtig ist, bietet sich z.B. die Reihe „Erst ich ein Stück, dann du“ an. Hier ist der Text aufgeteilt in einen einfachen Teil, den das Kind selbst liest und einen komplexeren Teil, der von einem Erwachsenen vorgelesen wird. So verbindet das gemeinsame Lesen eines Buches Kind und Elternteil.

Ebenfalls für gemeinsames Betrachten und Lesen bieten sich Sachbücher bereits für Kindergartenkinder an; auch hier sind alle Wissensgebiete vertreten.

Stöbern erwünscht!

Tiptoi und Ting in der Stadtbibliothek

Geschenk vom Förderverein der Stadtbibliothek

Zum Geburtstag gibt’s Geschenke – das Stadtbibliotheksteam freut sich im Rahmen des 20-jährigen Glashausjubiläums über ein Präsent des Fördervereins: Mit zwölf neuen digitalen Lesestiften erweitert die Kinder- und Jugendbibliothek ihr Angebot. „Die Kinder lieben diese Stifte. Wir freuen uns sehr, dass wir dieses neue Angebot dank des Fördervereins bereitstellen können“, erklärt Sylvia Konze von der Glashaus-Bibliothek.

Die acht sogenannten Tiptoi- und vier Ting-Stifte liefern zusätzliche Informationen zu Büchern. Auf die Buchseiten wurden zuvor unsichtbare Codes aufgebracht. Sensoren in den Stiftspitzen erkennen diese Codes und aktivieren dadurch Audiodateien. Die Leserinnen und Leser hören dann beispielsweise, wie ein Löwe brüllt oder wie man Wörter ausspricht. Außerdem vermitteln die Stifte durch kleine Geschichten Sachwissen und Erklärungen zu Bildern. Bei Lernspielen werden die Stifte zu Spielleitern, indem sie Anweisungen geben und Punkte zählen.

Mitglieder des Fördervereins überreichen der Stadtbibliothek digitale Lesestifte und dazugehörige Bücher. Das Foto zeigt Bärbel Roggon und Sylvia Konze vom Team der Stadtbibliothek (ganz links und ganz rechts). Vom Förderverein sind Ruth Heine, Regine Brautmeier, Christian Bugzel, Barbara Weiner, Michael Otta und Christina Liedtke zu sehen.

Mitglieder des Fördervereins überreichen der Stadtbibliothek digitale Lesestifte und dazugehörige Bücher. Das Foto zeigt Bärbel Roggon und Sylvia Konze vom Team der Stadtbibliothek (ganz links und ganz rechts). Vom Förderverein sind Ruth Heine, Regine Brautmeier, Christian Bugzel, Barbara Weiner, Michael Otta und Christina Liedtke (von links nach rechts) zu sehen.

Digitale Stifte unterstützen den Lernprozess

Die Tiptoi- und Ting-Stifte bereiten Spaß am Umgang mit Büchern, vermitteln Wissen und steigern so die Lesemotivation. Sie sind genau wie Bücher für vier Wochen entleihbar. Kinder und Erwachsene finden die Bücher, die für die Stifte nutzbar sind, im Onlinekatalog der Bibliothek, indem sie die Begriffe „tiptoi“ oder „ting-fähig“ eingeben. Jeder kann die Lesestifte in der Kinder- und Jugendbibliothek ausprobieren. Dort steht jeweils ein Starterset, bestehend aus Stift und Buch, als Präsenzbestand zur Verfügung.

Eine Auswahl an Titeln, die mit den digitalen Stiften genutzt und in der Bibliothek ausgeliehen werden können:

Ting

  • Minte-König, Bianka: Komm mit in die Schule (JIV)
  • Scott, Janine: Weltall (JII/S braun)
  • Ryan, Josh: Dinosaurier (JII/S rot)
  • Unser erstes Bildwörterbuch Türkisch (JHd2)
  • Rosendorfer, Herbert: Komm mit, wir reisen zu Mozart (JKb)
  • Reihe: Was ist was junior
  • Biagi, Daria: Fit in Italienisch (eHk2)
  • Langenscheidt Schulwörterbuch Englisch ((eHj15)
  • Langenscheidt Schulwörterbuch Französisch (eHk15)
  • Singer, Detlef: Was fliegt denn da (hSe)

Tiptoi

  • Dietl, Erhard: Der neue Fußball  (JII/Erstes Lesealter)
  • Reihe: Wieso? Weshalb? Warum?
    • Entdecke die Stadt (JII/S blau)
    • Komm mit in den Wald (JII/S rot)
    • Wir reisen durch Europa (JII/S weiß)

Tiptoi Spiele

  • Memory: Rekorde im Tierreich
  • Magors Lesezauber: Laute hören, Wörter zaubern
  • In Deutschland unterwegs
  • Puzzeln, Entdecken, Erleben: Die Baustelle